Luftfahrttechnischer Museumsverein Rothenburg e.V.
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November / Dezember 2015

Unser Museum hat Winterruhe und nun ist es an der Zeit, ein kleines Fazit zu ziehen. Insgesamt haben unser Museum über 3500 Luftfahrtinteressierte besucht. Wir haben 330 angemeldete Führungen betreut.

Unsere Museumsmitarbeiter haben eine fleißige Arbeit an der MIG-15 geleistet, so dass wir im nächsten Jahr an eine äußere Farbgebung denken können.

Die Teilnahme am Umzug zum Sommerfest der Stadt Rothenburg war auch wieder ein gelungener Beitrag zur weiteren Popularisierung unseres Vereines.

Die Mitwirkung am Flughafenfest in Dresden und damit eine wirkungsvolle Präsentation unseres Vereines hat uns zwar einen nicht unerheblichen Aufwand gekostet, war aber für unseren Museumsverein ein voller Erfolg.

Unsere Planungen laufen zur Zeit an der Vorbereitung zur Jahreshauptversammlung, inbegriffen die Vorbereitung für das Jahr 2016, damit wir Ostern 2016 wieder die Tore für die Besucher öffnen können.

Der Vorstand bedankt sich bei allen fleißigen Mitgliedern und Helfern für die geleistete Arbeit und wünscht Allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2016.

Oktober 2015

Die Restaurierung unserer Mig-15 wurde dank fleißiger und fachmännischer Arbeit unserer Mitarbeiter soweit vorangebracht, dass wir im nächsten Jahr schon an eine Lackierung denken können.

 

 

 

September 2015

Wir erhielten eine Einladung zum Flughafenfest anläßlich des 80. Jahrestages des Flughafens Dresden. Deshalb bereiten wir uns aktiv auf eine Präsentation unseres Museumsvereines auf dem Flughafen Dresden vor. Dass wir unseren Präsentationsstand neben dem ausgestellten Rumpf der "152" bekommen haben, freut uns besonders, gibt es uns doch die Gelegenheit, den Anteil des "Luftfahrttechnischen Museumsvereines Rothenburg" am Erhalt dieses interessanten technischen Denkmals darzustellen. Besucher können weiterhin auf einen kleinen Ausschnitt unserer Exponate aus unserem Flugzeugmuseum in Rothenburg gespannt sein.

Letzte Handgriffe vor der Eröffnung

Viele interessierte Besucher

Der Wissensdurst der Besucher war sehr groß

Auszug aus der Korrespondenz Flughafen Dresden mit unserem Verein

Teilnahme des Vereines zu 80 Jahre Flughafen Dresden als Aussteller


Sehr geehrter Herr Vogt,
herzlichen Dank für Ihre Nachricht und das Lob zur Organisation des Festes als Aussteller. Auch wir hoffen, dass Sie und Ihre Kollegen sich bei uns wohl und gut betreut gefühlt haben. Umso erfreulicher ist es, dass Ihr Verein zahlreiche interessierte Besucher am Stand begrüßen und für das Museum werben konnte.
Mir war es während der Veranstaltung (leider) nur kurz möglich, auch im westlichen Seitenschiff bzw. der Außenfläche präsent zu sein. Die Präsentation Ihres Museums fand ich sehr gelungen. Die Gestaltung mit Schautafeln und den Exponaten lockerten Ihre Ausstellung auf. Thematisch nicht nur die „152“, sondern auch Technik wie z.B. Schleudersitze zu präsentieren, machten Ihre Ausstellung abwechslungsreich. Ein echter Hingucker war das Schleppziel am Eingangsbereich, welches wir bei einer kommenden Veranstaltung aber gern noch etwas mehr in den Vordergrund rücken können. Auch die dauerhafte personelle Betreuung am Stand, sicher auch den Ausstellungsstücken geschuldet, war ein Vorteil. Ich möchte mir nicht anmaßen, Ihnen Verbesserungsvorschläge zu machen. Zahlreiche Besucher und eine große Anzahl verteilter Flyer sprechen für sich!

Für Sie unser Fest einmal in Zahlen:

14.000 Besucher an beiden Tagen

60 Themenführungen mit rund 2.000 Teilnehmern

136 Rundflüge mit knapp 800 Fluggästen

das Dresdner Verkehrsmuseum „schleuste“ 2.332 Besucher durch den Rumpf der 152

fast 8.000 € sind an Spendengeldern aus dem Verkauf eines Saab 9000 Friction-Testers, einer Versteigerung und einem Trödelbasar mit Flughafenandenken zusammengekommen

viele zufriedene Aussteller, Händler und Mieter

ein Fest ohne „besondere Vorkommnisse“, sprich: keine Unfälle etc.

super Medienecho vor, während und nach der Veranstaltung

 

Bis spätestens in fünf Jahren wünsche ich Ihnen und Ihren Kollegen alles Gute und verbleibe mit besten Grüßen aus Dresden,


Stefan Grünbeck
Management Trainee
Non-Aviation
 Mitteldeutsche Flughafen AG
Flughafenstraße
01109 Dresden

 

 

 

 

 

 

August 2015

wir haben uns wieder am Umzug zum Rothenburger Sommerfest beteiligt

 

Juli 2015

An unserer Mig-15 geht die Rekonstruktion weiter

Der Verfall ist schon sehr weit fortgeschritten

Das Bugfahrwerk ist auch sehr in Mitleidenschaft gezogen

Die Lafette bekommt auch erst mal eine Grundkonservierung

 

Schon fast wieder ein "Anblick"

 

 

Juni 2015

Hallo Mitglieder und Freunde des Luftfahrzeugtechnischen Museumsvereins

Wir haben unseren Museumsverein bei der Aktion DiBaDu  und dein Verein angemeldet.

Bei der Aktion werden für 1000 Vereine jeweils 1000 Euro vergeben.

Ziel ist es, in unserer Klasse  ( 1-25 Mitglieder) unter die ersten 200 Plätze zu kommen. Gezählt werden die Stimmen für den Verein, welche bis zum 30. Juni 2015 um 12:00 Uhr eingehen.

Es ist uns leider nicht gelungen, eine Unterstützung für unsere Restaurierung zu erhalten.

Wir werden aber trotzdem an der MIG-15 weiter arbeiten um sie später in unserer MIG-Reihe präsentieren zu können.

Mai 2015

Unsere Stempelstelle im Museum wurde beim Rad-Sterntreffen von ca. 100 Teilnehmern angefahren.

Da wir die Radwanderer nach der Stempelbestätigung um ein Runde per Fahrrad durch unser Museum baten,

war die übereinstimmende Meinung: "Hier müssen wir noch mal herkommen und uns mehr Zeit nehmen"

Weil wir zum Eintrag in die Stempelkarte unseren Vereinsstempel benutzten, wurde unser Stempel von Vielen

als der Schönste in der Stempelkarte bezeichnet.

Betreut hat die Stempelstelle Reinhard Röhle, wofür ihm der Vorstand ein großes Dankeschön aussprechen möchte.

 

 

 

 

März 2015

Unser Museum hat sich erfolgreich um eine Stempelstelle beim Rad-Sterntreffen am 9.Mai beworben.

Wir werden also am 09.05.2015 innerhalb unseres Museum ein Stempelstelle betreuen.

 

 

Gedanken zum Themenabend „Starfighter-Krise in der Bundeswehr“ zu Ostern bei RTL

(wegen einer Programmumstellung wird dieser Themenabend zu einem späteren Zeitpunkt gesendet)

RTL widmet sich mit dem Event-Movie „Starfighter-Sie wollten den Himmel erobern“ und anschließend mit der Dokumentation „Mein Mann war Nummer 57“ einen Themenabend der Starfighter-Kriese, welche besonders in den 60er Jahren die Bundeswehr erschütterte. In den vergangenen Jahren gab es zum Thema schon mehrere Dokumentationen, Recherchen, aber auch Spekulationen. Um die Geschichte dieses Flugzeuges richtig zu verstehen, deren Einführung in die Bundesluftwaffe Anfang der sechziger Jahre mit enormen Problemen verbunden war, muss man sich bis in die fünfziger Jahre zurück versetzen.

In der Zeit des „kalten Krieges“ wo es darum ging, sich im Streben nach militärischen Vorteilen eine politische Überlegenheit zu verschaffen, war beiden Seiten jedes Mittel und jeder Aufwand recht. Anfang der Fünfziger war besonders die USA bemüht, Lehren aus der Schlappe im Koreakrieg zu ziehen und gegenüber der Sowjetunion wieder Boden gut zu machen. Deswegen begann die amerikanische Firma Lockheed bereits 1952 einen ersten leichten Luftüberlegenheitsjäger der 2 Mach-Klasse zu entwickeln: Die F-104, genannt der „Starfighter“. Dieses Flugzeug flog 1954 zum ersten mal und erreichte am 28. Februar 1956 tatsächlich die Geschwindigkeit von 2 Mach im Horizontalflug. (Das sowjetische Gegenstück, die MiG-21 erflog diese Geschwindigkeit erst 2 Jahre später). Unter höchster Geheimhaltung wurde die Serienproduktion vorbereitet und die ersten Verbände der U. S. AIR FORCE mit diesen Flugzeug ausgerüstet. Es sah sehr elegant und rasant aus. Doch bald stellten sich entwicklungsbedingte Mängel in der aerodynamischen und technischen Auslegung heraus. Das Flugzeug erfüllte auch die Erwartungen des Tactical Air Command in Punkt Reichweite und möglicher Waffenlast nicht. Ein Einsatz im Vietnamkrieg musste schon nach kurzer Zeit beendet werden.

Damit war dieses Flugzeug für die USAF bald uninteressant und es wäre schnell in Vergessenheit geraten. Wenn nicht auch die europäischen NATO- Partner nach einem modernen 2- Mach Kampfflugzeug Ausschau gehalten hätten. In Europa selbst standen u. a. die britische „Lightning“, die ranzösische Mirage III und die schwedische J-35 „Draken“ zur Verfügung. In einem Auswahlverfahren konnte aber die Firma Lockheed gegenüber den europäischen Mitbewerbern mit folgenden Vorzügen punkten:
1. Da die europäischen Luftwaffen bereits amerikanische Unterschallflugzeuge nutzten, (F-84, F-86), war der logistische Aufwand bei einen amerikanischen Verbleib am geringsten.
2. Nur die Firma Lockheed war in der Lage, das Flugzeug mit einem bodenunabhängigen System der Navigation über Feindgebiet auszurüsten, was der NATO-Doktrin der Vorwärtsverteidigung entgegen kam.
3. Anders als die europäischen Mitbewerber bot Lockheed eine vollkommen neu überarbeitete Lizenzproduktion an. Damit war besonders für Deutschland die Möglichkeit gegeben, die militärische Luftfahrtindustrie nach dem 2. Weltkrieg wieder anzukurbeln.


So startete ab 1962 in Westeuropa und in Japan ein gigantisches Nachbauprogramm. Bei dem allein Deutschland 916 Maschinen der modifizierten Version F-104G, RF-104G und TF-104G erhielt. Sie sollten als leichter Jäger, als Aufklärer, als Jagdbomber und sogar als Kernwaffenträger eingesetzt werden. Nicht so optimal wie die Fertigung dieser Flugzeuge verlief die Einführung in die Truppe mit der nachfolgenden Nutzung. Eine Reihe von Vorfällen sorgte in den Medien für unzählige Negativschlagzeilen und stürzte die Luftwaffe in eine tiefe Krise. So bekam der Starfighter bald den Beinamen “Der schöne Tod“ oder „Witwenmacher“, um nur zwei zu nennen. Insgesamt gingen in der deutschen Luftwaffe 298 Flugzeuge verloren, dabei ließen 116 Piloten ihr Leben. Die Unfallrate war in den Jahren 1965/1966 mit 48 Abstürzen und 30 getöteten Piloten am höchsten. Dieses hatte vielfältige Ursachen. Die Wichtigste war die Unfähigkeit der Luftwaffenführung für dieses hochkomplexe Waffensystem die erforderlichen Voraussetzungen zu schaffen. Die Piloten- als auch die Technikerausbildung war unzureichend. Die Piloten flogen in ihrer gewohnten „Richthofenmanier“ weiter. In der Ausgabe 5/1966 der Zeitschrift „Der Spiegel“ war u. a. die Behauptung zu lesen:

„Etwa 30% des Bodenpersonal und nahezu ein Viertel der verantwortlichen Warte sind Wehrpflichtige, die nach 18 Monaten wieder abwandern .... auch kommt es manchmal vor, das Wehrpflichtige Friseure und Bäcker als erste Warte einspringen müssen....“ Erst nach vielen schmerzhaften Jahren gelang es einen gewissen Normalzustand zu erreichen. Dazu zählt auch eine Erhöhung der technischen Zuverlässigkeit. Darunter fällt der Austausch des Schleudersitzes, die Modifizierung des Triebwerkes und vieles mehr.


Wer nun neugierig geworden ist und sich einen solchen Vogel einmal selbst anschauen möchte, sollte dem Luftfahrttechnischen Museum in Rothenburg einen Besuch abstatten. Das Museum öffnet zu den Osterfeiertagen (ab 03. April) in die neue Saison. Hier ist unter anderen der Starfighter mit der Bordnummer 26+51 als Exponat ausgestellt. Das Flugzeug befindet sich in einen guten Zustand, sodass man einen Blick in das Innere und in das Cockpit werfen kann. Der Kenner wird dabei feststellen: Dieses Flugzeug ist ein Widerspruch in sich. Bei allen Defiziten, welches die Maschine aufweist, findet man technische Lösungen, die damals ihrer Zeit weit voraus waren. Weiterhin ist ein originales Triebwerk vom Typ J-79GE-11 ausgestellt. Dieser Antrieb galt in den fünfziger Jahren als der Modernste in der Welt.

Auch die beiden Versionen der Schleudersitze sind vorhanden. Seit einigen Jahren hat sich der Verein selbst mit dem Mythos des Starfighter beschäftigt. Mit Unterstützung des Luftwaffenmuseum Berlin-Gatow, Fachmuseen und Traditionsvereinen, besonders in Bayern entstand eine kleine Präsentation mit Fakten, Zahlen und Dokumenten.
Das Fazit lautet: Das Flugzeug ist gar nicht so schlecht wie sein Ruf! Andere Streitkräfte haben es viele Jahre erfolgreich eingesetzt. Die Italienische Luftwaffe flog die Version F-104S, gebaut von FIAT, sogar bis 2002.

Jürgen Vogt

Starfighter mit der Bordnummer 26+51

Triebwerk vom Typ J-79GE-11

 

 

 

 

 

Dank vieler fleißiger Helfer sind wir gut vorbereitet für unsere Saisoneröffnung für dieses Jahr am

Freitag den 03.04.2015 (Karfreitag) ab 10 Uhr

Unsere L-39 erstrahlt in neuer Farbe und unsere Mig-15 UTI steht im Reparaturdock und ist trotzdem aus nächster Nähe zu erleben. Wir hoffen auf gutes Wetter und freuen uns auf viele neugierige Gäste.

 

Februar 2015

Ungewöhnlicher Besuch

Anfang Februar hatte unser Vereinsmitglied Reinhardt Röhle bei einem Kontrollgang im Vereinsbereich einen ungewöhnlichen Besucher. Ein Auerhahn war unser erster Besucher 2015.

Er hat noch nicht einmal Eintritt bezahlt

und fühlt sich gleich auf unserer Mig-15 heimisch

und hier noch einmal in voller Pracht

 

 

Jahreshauptversammlung

Wie angekündigt, führten wir am 13.02.2015 unsere Jahreshauptversammlung durch. Nach den entsprechenden Berichten des Vorstandes, dem Bericht des Kassenprüfers und der anschließenden Entlastung des alten Vorstandes durch die Mitglieder erfolgte satzungsgemäß die Wahl eines neuen Vorstandes.Unser neuer Vorstand setzt sich folgendermaßen zusammen:

1. Vorsitzender: Hans Sagawe
2. Vorsitzender: Hans-Joachim Grenz
Schatzmeister: Norbert Kalz
weitere Vorstandsmitglieder: Juri Bräuer, Jürgen Daniel
Kassenprüfer: Dietmar Dönnicke

 

Januar 2015

Der Vorstand wünscht allen Vereinsmitgliedern und Freunden der Luftfahrt

ein gesundes Neues Jahr 2015, sowie Erfolg im beruflichen wie im persönlichen

Leben !

 

 

 

Wichtig:

 

Wir führen am 13.02.2015 unsere diesjährige Jahreshauptversammlung, die auch gleichzeitig eine Wahlversammlung ist, um 18 Uhr in der Airport-Gaststätte am Flugplatz Rothenburg durch. Einladungen ergehen noch an alle Mitglieder.