Die Triebwerkssammlung
In der Triebwerkssammlung des Museums kann die Entwicklung der Strahltriebwerke in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts anschaulich nachvollzogen werden. Dabei sind sowohl die Hochleistungstriebwerke der Kampfmaschinen als auch die wesentlich kleineren Antriebe von Schulflugzeugeni sowohl des Ostens als auch des Westens vertreten. Ebenfalls gezeigt werden eine Reihe von Hubschraubertriebwerken. Abgerundet wird die Ausstellung von einigen Bordstomerzeugern und Anlassturbinen.

Das Museum kann fast alle Strahltriebwerke, die in der NVA zum Einsatz kamen im Original vorweisen
Hochleistungstriebwerke von Kampfflugzeugen
- Schnitttriebwerk Klimow WK-1 (Triebwerk MiG-15bis, MiG-17)
- Triebwerk RD-9B der MiG-19 und der " 152 V-1 "
- Schnitttriebwerk Tumanski R11F-300 ("Erzeugnis 37"; Triebwerk der MiG-21)
- Triebwerk Tumanski R-35 der MiG-23
- Triebwerk Lulka AL-21 F-3 der Su-22
- Triebwerk RD-33 der MiG-29
sowie das J-79 der F-104 als wichtigstes Nato-Triebwerk aus dieser Epoche.

Antriebe von Schulflugzeuge
- Triebwerk Walter M 701 (Aero L29 Delphin)
- Triebwerk Turbomeca Marbore II u.a. aus der Fouga CM 170R Magister
- Schaubild des AI-25 TL der Aero L-39
Hubschrauberantriebe - im Ausstellungspavillon-
- Schnitttriebwerk GTD-350 - Triebwerk des Hubschraubers Mi-2
- Getriebe und Hilfsaggregate der Triebwerksanlage Mi-2
- Hubschraubertriebwerk TW2-117 (Mi-8)
- Hubschraubertriebwerk TW3-117M (Mi-14) mit dazugehörigem Anlassaggregat AI-9
Bordstromaggregate und Anlassturbinen
- TG - 16 (Turbogenerator der IL-18 sowie der AN-8; AN-10 und AN-12)
- Anlassaggregat AI-9
- Anlassturbine TS-21

Kolbenmotoren
- Sternmotor ASch-62IR (Motor der legendären AN-2)
- Zweiblatt-Holzpropeller (beschädigt, ca. 1914) - im Ausstellungspavillon-
Ergänzt wird die Präsentation von diversen Aggregaten, Schaubildern und Einzelteile der Triebwerke.
Luftfahrttechnischer Museumsverein Rothenburg e.V.



